Jedes starkes Team braucht einen starken Leader. Daher möchten wir euch unseren CEO Sebastian Schluricke vorstellen.

 

Zwei drei Sätze zu deiner Person – wer bist du?

Beruflich bin ich gelernter Ingenieur, privat sehe ich mich als ambitionierten Freizeitsportler im Triathlon. Und ja, auch ich fragte mich immer wieder: Wie kann ich schneller werden? Wie kann ich meine Aerodynamik verbessern? Naja, und schlussendlich hat sich daraus über die letzten Jahre hinweg die Idee für AEROTUNE entwickelt.

Du und der Triathlon – wie hat sich deine Leidenschaft für diesen Sport entwickelt?

Ich liebe Sport. Egal welchen! Ausdauersportarten haben es mir besonders angetan. Damals jedoch wollte ich eigentlich nur Ausdauer aufbauen und habe mit dem Fahrrad fahren begonnen. Tja und direkt bei mir zuhause um die Ecke ist der Herrenkoog-Triathlon gewesen, auf dem ich schon früher oft gewesen bin, wenn anfangs auch nur wegen der sehr geilen Party am Ende des Tages. 2003 sind wir im Team beim Sprint gestartet und von da an war es um mich geschehen…

Schwimmer – Radfahrer – Läufer – Wer bist du und aus welchen Gründen?

Klar Radfahrer! Es hat mit dem Radfahren begonnen. Vielleicht deshalb? Oder weil ich meine Kraft dort gut einsetzen kann? Oder vielleicht doch, weil es jede Menge technische Möglichkeiten gibt, das Beste aus sich herauszuholen?! Ich bin mir nicht sicher. Sicher ist, dass Radfahren für mich Freiheit bedeutet. Die Welt mit den eigenen Kräften zu erkunden ist großartig.

Und wie hat sich dein Interesse an der Aerodynamik entwickelt?

Im Jahr 2008 habe ich mir meinen ersten Leistungsmesser gekauft und dann wurde mir schnell klar, dass die Aerodynamik den gleichen Stellenwert einnimmt wie die Leistung. Beim Radfahren geht es also nicht nur darum die körperliche Leistungsfähigkeit zu verbessern sondern auch die Aerodynamik zu optimieren.

Gegen Ende des letzten Jahres kam es dann zur Gründung der Aerotune GmbH. Was hat dich dazu bewegt jetzt den Schritt aus dem privaten Interesse in einen beruflichen Kontext zu wagen?

Die Idee der Messung der Aerodynamik im Feldtest ist sicher ein wichtiger Meilenstein gewesen. Dadurch ist mir klar geworden, dass die Aerodynamik in unserem Sport nicht transparent ist. Für den normalen Sportler gibt es kaum eine Möglichkeit herauszufinden, was einen selbst wirklich schneller macht. Zwar konnte man immer wieder die neusten Materialien kaufen, die laut den Hersteller noch aerodynamischer waren, aber diese wirklich für mich individuell zu testen – so eine Möglichkeit gab es nicht. Das hat mich gestört. Nachdem ich den Feldtest entwickelt und an Freunden und Sportkollegen erfolgreich getestet hatte, war dann schnell nach ein paar Gesprächen und Ideen mit Niels klar, dass die Zeit reif ist. Let’s do it!

Wie erlebst du die ersten Wochen und Monate nach der Gründung?

Es ist viel zu tun, packen wir es an!

Wo siehst du dich und die Firma gegen Ende des Jahres?

Die Produkte sind auf dem Markt und die „Aero“-Education kann beginnen.

Wo willst du mit dem Unternehmen in fünf Jahren stehen?

Eine gute Frage. Soweit denke ich aber noch gar nicht. Frag mich das im nächstes Jahr wieder!