Was kann ich beim Cockpit testen?

Je nach Fahrradtyp, ob Rennrad, Crosser, Zeitfahrrad oder Rennrad mit Auflieger, gibt es verschiedene Bereiche, die du testen kannst:

1. Aufliegerwinkel
Je nachdem was dein Cockpit zulässt, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Erfahrungsgemäß empfiehlt es sich 0, +2, +4, +10 Grad auszuprobieren. Extreme Winkel, die über 30 Grad gehen, können sich von der Theorie her positiv auf die Aerodynamik auswirken, sind jedoch meistens mit Veränderungen an der Geometrie/Biomechanik verbunden.

2. Aufliegerbreite
Je nach Lenkersystem kannst du hier den Abstand zwischen den beiden Aufliegern variieren. Nach unseren Erfahrungen gilt: je enger man mit Auflieger und Armpads zusammenkommt, desto positiver wirkt sich dies auf die Aerodynamik aus. Dies ist jedoch immer individuell und mit der persönlichen Flexibilität und Stabilität in Einklang zu bringen.

3. Armpadbreite
Je nach Lenker hast du hier die Möglichkeit verschiedene Breiten auszuprobieren. Bei einigen Herstellern sind an der Befestigung der Auflieger bereits vormontierte Halterungen für die Einstellungen der Armpads vorhanden.

4. Aufliegerlänge
Je nach Geometrie hast du auch hier die Möglichkeit kleine Veränderungen in der Länge der Auflieger auszuprobieren.

5. Handpositionen
Handpositionen sind eines der kosteneffektivsten Mittel ein paar Sekunden zu sparen. Hier hast du die Möglichkeit die Auflieger zu umfassen, die Hände eng aneinander zubringen, die Hände zusammenzufassen oder die Hände übereinander zu nehmen. Natürlich sind diese Möglichkeiten ein bisschen von den Punkten 2. und 3. abhängig.

6. Veränderung der Spacer bzw. Vorbauhöhe
Hier kannst du mit der Höhe deines Vorbaus spielen. Andere Optionen wie der Einsatz von Spacern, um biomechanische auf der gleichen Position zu bleiben und die Basebar des Lenkers durch ein Absenken des Vorbaus niedriger zu positionieren, können sich positiv auf die Verteilung des Luftstromes auswirken.