Was sind Wechselwirkungen?

Wenn wir von Wechselwirkungen in der Aerodynamik sprechen, dann meinen wir hiermit die Wirkungen, welche umliegende Objekte aufeinander haben. In der Aerodynamik müssen ein Radfahrer und sein Fahrrad immer als eine Einheit betrachtet werden. Zwar kann man einzelne Objekte einzeln auf ihren Windwiderstandswert hin testen, aber dieser wird sich beim Einsatz am Gesamtsystem verändern.

Ein Beispiel: ein Helm kann die Kopfposition-/haltung eines Athleten aerodynamisch optimieren bzw. unterstützen. Gleichzeitig ist es aber auch so, dass man aufgrund dieser Wechselwirkungen keine pauschalen Aussagen i.S.v. „dieser Helm ist aerodynamisch immer vorteilhaft“ treffen kann.

Der Windwiderstandswert muss immer individuell auf einen bestimmten Athleten und sein spezifisches Setup bestimmt werden.