Heute möchten wir euch den Mitbegründer von Aerotune vorstellen: Niels Schuldt.

 

Zwei drei Sätze zu deiner Person – wer bist du?

In meinem Twitter-Profil habe ich mich als „clear-thinking, exercise physiology ninja“ beschrieben 😀 Ich begeistere mich für innovative und disruptive Technologien und verbinde diese gerne mit meinem hohen Interesse für Sport, ganz speziell Ausdauersport. Sämtliche Bereiche des Lebens und des Körpers zu betrachten und durch diverse Optimierungen das Bestmögliche aus sich herauszuholen – das ist meine Leidenschaft.

Du und der Triathlon – wie hat sich deine Leidenschaft für diesen Sport entwickelt?

Sportlich war ich eigentlich schon immer. In meiner Kindheit und Jugend habe ich Leistungsschwimmen betrieben. Irgendwann kam mal aus Spaß ein Triathlon hinzu und dann bin ich dabei geblieben. Als Jugendlicher bin ich lange für den dänischen Nationalkader gestartet und habe viele, noch heute für mich wertvolle, Erfahrungen gesammelt. Meinen ersten Ironman habe ich mit 18 Jahren gemacht – what a day…

Heute ist der Sport ein fester Bestandteil meines Lebens. Natürlich muss man immer sehen wie intensiv und zielgerichtet man ihn betreiben kann, gerade in Hinblick auf andere z.B. beruflich, intensive Zeiten, aber ohne geht es für mich nicht. Lange Radausfahrten am Wochenende – die holen mich runter und lassen mich entspannen.

Schwimmer – Radfahrer – Läufer – Wer bist du und aus welchen Gründen?

Ich glaube ich bin ein guter Mix aus Schwimmer, Radfahrer und Läufer. Natürlich kann ich nicht mit heutigen reinen Leistungsschwimmern mithalten, aber mich im Feld der Triathleten zu behauptet, das klappt doch recht gut. Meine größte Begeisterung findet sich aber auf dem Fahrrad. Die Verbindung von Mensch und „Maschine“, der technische Aspekt – was sowohl das Equipment als auch die Fahrtechnik betrifft – aerodynamische Fragen … all das spricht mich extrem an. Ich bin immer offen für die neusten technischen Gimmicks, vorausgesetzt sie machen mich schneller….und dank Sebastian und der Aerotune kann ich nun ja auch endlich valide Vergleiche und Tests fahren.

Und wie hat sich dein Interesse an der Aerodynamik entwickelt?

Wie bereits erwähnt habe ich ein sehr hohes technisches Interesse. Es hat mich immer geärgert, dass ich außer Tests auf der Radrennbahn so gut wie keine Möglichkeit hatte Materialkäufe wirklich auf ihre aerodynamischen Werte hin zu bewerten – ich musste mich auf die Händleraussagen verlassen. Als Sebastian mir dann das erste Mal von seinen Ideen berichtete war ich gleich begeistert und habe mich nur zu gern als Versuchskaninchen zur Verfügung gestellt. Herauszufinden welche Aspekte sich wie auf meine Aerodynamik auswirken fand ich super spannend. Es ist viel besser Dinge selber zu testen, als nur über sie zu lesen.

Gegen Ende des letzten Jahres 2016 kam es dann zur Gründung der Aerotune GmbH. Was hat dich dazu bewegt den Schritt gemeinsam mit Sebastian zu gehen?

Ich kenne Sebastian schon viele Jahre und schätze ihn als Freund und Sportpartner. Ich wusste schon immer, dass wir uns beruflich gut ergänzen würden; Sebastian ist der technische Kopf, ich stehe für die Welt des Business und Digitalisierung. Wir bilden ein gutes Team. Charakterlich ist Sebastian äußerst zuverlässig und ja, ich denke, dass diese Dinge eine gute Basis für eine berufliche Zusammenarbeit bilden.

Wie erlebst du die ersten Wochen und Monate nach der Gründung?

Zu langsam 😉  wenn es nach mir geht, dann wäre ich am liebsten jetzt schon voll auf dem Markt – am besten auch direkt international. Aber ich bin mir bewusst, dass gute Sachen manchmal etwas Zeit benötigen, um sie auch wirklich rund und perfekt zu machen.

Wo siehst du dich und die Firma gegen Ende des Jahres?

Gegen Ende des Jahres möchte ich die Aerotune als ein Begriff im Bereich des Triathlonsportes etabliert sehen – ich möchte, dass zumindest der Großteil der deutschen Triathleten uns mit Aerodynamik verbindet. Wenn man sie nach Möglichkeiten der Optimierungen ihrer Aerodynamik fragt, dann sollen sie als erstes an uns denken.

Wo willst du mit dem Unternehmen in fünf Jahren stehen?

In fünf Jahren würde ich mich freuen, wenn wir uns zu einem soliden Unternehmen entwickelt haben. Mit diesem sollen Werte wie hohe Qualität und innovative Gedanken assoziiert werden – ich möchte, dass wir von unseren Kunden nicht als Unternehmen, sondern als aerodynamischer Partner gesehen werden.