Heute sehen wir uns an für welche aerodynamischen Helme und Trinkflaschen und für welche Sitzpositionen sich Patrick Lange, Boris Stein und Ronnie Schildknecht bei der IRONMAN Weltmeisterschaft 2016 entschieden hatten.

 

Patrick Lange Ironman

Patrick Lange
Patrick Lange benutzte den MET Drone Wide Body. Dieser schloss bei ihm, wie auf dem Bild gut zu erkennen, perfekt mit seinem Oberkörper ab. Der MET erzielte bei unseren aeroTESTs, wie auch der POC Cerebel, i.d.R. sehr gute Ergebnisse. Zusätzlich zu dem beim Canyon Speedmax mitgelieferten Aerotrinksystem, verwendete Patrick Lange eine Aeroflasche im Rahmendreieck. Meist wirkt sich eine solche neutral auf die Aerodynamik aus.

 

Boris Stein Ironman

Boris Stein
Boris Stein, ebenfalls auf einem Canyon Speedmax unterwegs, hatte den schnellsten Bike Split 2016. Sein Setup war dem von Patrick Lange sehr ähnlich, jedoch kam bei ihm der Giro Aerohead zum Einsatz. Der Giro bietet ein sehr gutes Sichtfeld bei guter Belüftung und schloss, wie man gut erkennen kann, perfekt an Patricks Oberkörper ab.

 

Ronnie Schildknecht Ironman

Ronnie Schildknecht
Ronnie Schildknecht hatte in unserer Berechnung des Aerodynamik-Wertes 26.5 aeroPOINTs (CdA 0,265 m2). Bei Ronnie kamen zwei Aeroflaschen zwischen dem Auflieger und im Rahmendreieck zum Einsatz. Wie bereits bei Lionel Sanders erwähnt, hätte eine weitere Aeroflasche an der Sattelstütze in 4 von 5 Fällen einen weiteren aerodynamischen Vorteil bringen können. Die BMC Timemachine besitzt, ähnlich wie das Trek Speedconcept, eine Aerobox im Anschluss an den Rahmen. Solche haben wir noch nicht oft vertestet und können so noch keine fundierte Aussage zu ihrem aerodynamischen Effekt treffen.

 

Athletenbilder: © Herbert Krabel / slowtwitch.com