Aerodynamischer Widerstand, auch bekannt als Wind- oder Luftwiderstand, ist die verzögernde Kraft, die durch die Luft auf das Fahrrad und den Fahrer ausgeübt wird. Dies ist der aerodynamische Widerstand, der mit der Kraft des Fahrers (Watt) überwunden werden muss.

Die aerodynamische Widerstandskraft FD wird nach der allgemeinen Formel für dynamische Fluidkräfte berechnet, wobei ρ die Luftdichte und vw die scheinbare Windgeschwindigkeit relativ zum Radfahrer ist. Der verbleibende Parameter cda wird allgemein als Widerstandskraft bezeichnet. Dieser Begriff spiegelt die aerodynamische Effizienz des Radfahrers und seiner Ausrüstung wider und ist von Fahrposition und Windrichtung abhängig.

F= 0,5 ⋅ ρ ⋅ CDA⋅ (v + vw)2

Hierbei ist zu beachten, dass die Widerstandskraft mit dem Quadrat der scheinbaren Windgeschwindigkeit zunimmt. Die Kraft, die benötigt wird, um den aerodynamischen Widerstand, Paero, zu überwinden entspricht der Widerstandskraft multipliziert mit der Fahrgeschwindigkeit. Wird angenommen, dass kein Wind vorhanden ist, dann steigt die Wattzahl, welche vom Fahrer aufgebracht werden muss, um den aerodynamischen Widerstand zu überwinden, entsprechend dem Quadrat der Fahrgeschwindigkeit. Folglich sind Sitzposition und Ausrüstung, die für einen geringen cda –Wert optimiert worden sind, entscheidend für die Einsparung von aufzubringenden Watt, welche zur Erreichung einer hohen Fahrgeschwindigkeit aufgebracht werden müssen.

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